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EPLAN P8 Schulung Kosten: Was Sie wirklich einplanen müssen

Viele technische Leiter und Geschäftsführer stellen uns dieselbe Frage: „Wie viel kostet es eigentlich, sich oder das Team in EPLAN P8 einzuarbeiten?“ Die kurze Antwort lautet: mehr, als die meisten denken. Und nicht nur wegen der Schulung selbst.

Wir bei MeikoTec erstellen unsere Schaltpläne im EPLAN P8-Standard. Deshalb wissen wir aus erster Hand, was der Einstieg in diese Software kostet, wie lange er dauert und wann er sich für einen Betrieb wirklich rechnet. In diesem Beitrag geben wir Ihnen eine ehrliche Einschätzung, damit Sie Ihr Budget richtig planen.

Wie lange dauert eine EPLAN P8-Schulung?

Bei uns arbeitet ausschließlich unser Mitarbeiter Andreas Wokersin mit EPLAN. Für ihn war eine zweiwöchige Schulung nötig, um die Software sicher zu beherrschen.

Zwei Wochen klingen erst einmal machbar. Aber Achtung: Diese Zeit reicht nur, wenn die richtige Voraussetzung stimmt. Ohne solide Erfahrung im Schaltschrankbau und in der Elektrotechnik bringt Ihnen die beste Schulung wenig. EPLAN ist kein Programm, das man mal eben nebenbei lernt. Es ist ein Werkzeug für Fachleute, die ihr Handwerk bereits verstehen.

Wer diese Grundlagen nicht mitbringt, wird auch nach zwei Wochen keine sauberen Schaltpläne erstellen können.

Was kostet EPLAN P8 wirklich?

Jetzt kommt der Punkt, den fast alle unterschätzen. Die Schulung ist nur ein Teil der Rechnung. Der große Brocken ist die Software selbst.

Die EPLAN P8-Software kostet bis zu 15.000 Euro. Rechnet man die Schulung, die Einarbeitungszeit und den Arbeitsausfall des Mitarbeiters dazu, landen Sie schnell bei Gesamtkosten von bis zu 10.000 Euro pro Mitarbeiter allein für die Einarbeitung. Zusammen mit der Lizenz ist das eine erhebliche Investition.

Deshalb sagen wir ganz klar: Bevor Sie über eine Schulung nachdenken, müssen Sie die Software-Lizenz mit einplanen. Wer nur die Schulungskosten kalkuliert, verrechnet sich massiv.

Der Denkfehler, der Firmen teuer zu stehen kommt

In unseren Gesprächen mit Kunden begegnet uns immer wieder dieselbe Fehleinschätzung. Viele glauben, es genügt, einen Mitarbeiter einmal zu schulen und dann sei die Sache erledigt.

Das stimmt nicht. Eigenes Personal in EPLAN zu schulen, macht nur dann Sinn, wenn dieser Mitarbeiter danach regelmäßig damit arbeitet. Der Grund ist einfach: Wenn man die Software nur alle paar Monate nutzt, verliert man das Wissen wieder. Die Investition verpufft.

Dazu kommt ein zweites Problem: die Auswahl des richtigen Mitarbeiters. Der oder die Betreffende braucht nicht nur die fachlichen Vorkenntnisse, sondern auch echtes Interesse an der Software. Fehlt eines von beiden, lohnt sich die Einführung schlicht nicht.

Unser Rat an dieser Stelle ist deshalb immer derselbe: Prüfen Sie ehrlich, ob Sie EPLAN dauerhaft und regelmäßig brauchen. Nur dann rechnet sich die eigene Schulung.

Lässt sich EPLAN im Selbststudium lernen?

Manche überlegen, sich die Schulungskosten zu sparen und EPLAN einfach selbst zu lernen. Theoretisch ist das möglich. Praktisch halten wir es nicht für sinnvoll.

Der Knackpunkt ist wieder die Software selbst. Sie ist sehr teuer. Wenn Sie ohnehin eine Lizenz für bis zu 15.000 Euro anschaffen, ergibt es keinen Sinn, dann am vergleichsweise kleinen Schulungsbudget zu sparen und wertvolle Arbeitszeit im mühsamen Selbststudium zu verbrennen. Sie riskieren dabei nur fehlerhafte Schaltpläne und viel Frust.

Wer schon so viel Geld in die Hand nimmt, sollte den Mitarbeiter auch professionell schulen lassen. Alles andere ist am falschen Ende gespart.

Warum die meisten Firmen EPLAN auslagern

Rechnen wir zusammen: bis zu 15.000 Euro für die Software, dazu bis zu 10.000 Euro pro Mitarbeiter für die Einarbeitung, plus die Bedingung, dass dieser Mitarbeiter danach regelmäßig damit arbeiten muss. Für die meisten Betriebe geht diese Rechnung nicht auf.

Deshalb vergeben die meisten Firmen diese Aufgabe an spezialisierte Dienstleister wie uns. Die Ausnahme sind sehr große Unternehmen mit eigenen Engineeringabteilungen, die EPLAN täglich im Einsatz haben. Für alle anderen ist die Auslagerung fast immer günstiger und zuverlässiger.

Sie zahlen dann nur für die tatsächlich erstellten Schaltpläne, nicht für Lizenz, Schulung und Leerlaufzeiten.

So senken Sie den Aufwand bei EPLAN-Projekten

Wenn Sie EPLAN nutzen oder einen Dienstleister beauftragen, gibt es einen praktischen Trick, um den Aufwand zu verringern. Aus unserer täglichen Arbeit wissen wir: Oft ist es günstiger, die komplette Hardware neu zu planen, statt alte Hardware in EPLAN nachzubilden.

Der Grund dafür ist einfach. Neue Hardware finden Sie meist direkt in den EPLAN-Katalogen und können sie schnell einsetzen. Alte Bauteile dagegen sind in den Katalogen häufig gar nicht mehr vorhanden. Sie müssten dann mühsam von Hand angelegt werden, was viel Zeit und damit Geld kostet.

Gerade bei der Modernisierung von Anlagen prüfen wir deshalb immer, welcher Weg für den Kunden am Ende wirtschaftlicher ist.

Unser Fazit für Ihre Budgetplanung

Wenn Sie überlegen, sich oder Ihr Team in EPLAN P8 einzuarbeiten, sollten Sie drei Dinge im Kopf behalten:

  • Die Software allein kostet bis zu 15.000 Euro, pro Mitarbeiter kommen bis zu 10.000 Euro für die Einarbeitung dazu.

  • Die Schulung dauert etwa zwei Wochen und lohnt sich nur mit Vorkenntnissen im Schaltschrankbau und in der Elektrotechnik.

  • Die eigene Schulung rechnet sich nur, wenn der Mitarbeiter danach regelmäßig mit EPLAN arbeitet.

Für die meisten produzierenden Betriebe, Gewerbe und Werkstätten ist die Auslagerung an einen Dienstleister deshalb die wirtschaftlichere Lösung.

Sie brauchen saubere, rechtssichere Schaltpläne im EPLAN P8-Standard, ohne selbst in Lizenz und Schulung zu investieren? Dann sprechen Sie uns an. Wir von MeikoTec übernehmen die Planung und Dokumentation für Sie in Berlin und Brandenburg.

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